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GIN MARABOU TEST

GIN MARABOU TEST

Was hat uns diese Firma aus der Schweiz vor ein paar Wochen überrascht. Ein Single Skin der auf dem Wasser genutzt werden kann? Ich meine, klar, Versuche gab es schon viele und Bilder von Prototypen verschiedenster Firmen kursieren auch seit Ewigkeiten durchs Netz aber das ausgerechnet ein eher kleiner Hersteller mit der ersten serienreifen Generation aus dem Schatten tritt - damit hätten wohl die wenigsten gerechnet. Nunja, so ging es für uns daran schnellstmöglich einen Testkite zu organisieren - garnicht mal so einfach denn der Marabou ging weg wie geschnitten Brot. Aber nun gut, schlussendlich haben wir einen 6er ergattert und wollen hier mit euch unsere Erfahrungen teilen.

Die Hard Facts / Qualität & Verarbeitung beim Gin Marabou

Den Marabou gibt es in vier verschiedenen Größen: 4qm, 6qm, 9qm und 12qm und in jeweils vier verschiedenen knalligen Farben. Und mit einer Preisspanne von 899€ - 1249€ ist der Marabou vergleichsweise noch günstig zu haben.
Aber zu den Facts. Der Marabou ist ein Single Skin Kite mit einer geschlossenen Leading Edge - also einer geschlossenen Anströmkante. Das sorgt dafür, dass der Kite im Falle eines Crashs auf dem Wasser jederzeit wieder startbar ist. Warum das Single Skin Konzept so interessant ist? Ganz einfach, zum einen hat ein Single Skin Kite Bauart bedingt ein viel besseres Kraft/Fläche Verhältnis als die klassischen Matten oder Tubes - zum anderen ist so ein Kite deutlich leichter und kleiner - nicht uninteressant im Flieger aber auch bei Leichtwind.
Qualitätsmäßig gibt es nichts zu beanstanden, das Tuch ist sehr leicht aber stabil, die Nähte sitzen und Spleißfehler gibt es auch keine.

Der Gin Marabou auf dem Wasser

Also Kite aus der Jackentasche geholt und ab in die Luft damit. Ich glaube so einfach und schnell lässt sich kein anderer Kite starten. Direkt beim ersten Abheben merkt man hier allerdings die enorme Kraft die in so wenigen Quadratmetern stecken kann. Die grobe Formel lautet - nimm halb so groß wie alle anderen.
Überraschenderweise ist das bekannte Vibrieren an den Barenden fast komplett verschwunden. Die Depower funktioniert auch hier zum Großteil über das Auswehen der Abrisskante - das merkt man dann deutlich an der Bar, weshalb wir den Schirm ungerne überpowert fahren.
Das Lowend ist dafür aber wie erwartet - unglaublich. Gerade mit einem großen Surfflügel unter dem Brett fängt der Spaß so richtig an. Nachdem der Startimpuls durch einen großen Powerloop gegeben wurde merkt man den Schirm quasi überhaupt nicht mehr. Er schwebt mit, gibt Druck wann er soll und lässt sich totstellen wenn man es braucht. Über starken Lenkeinschlag geht der Marabou leicht ins tellern über. Überraschenderweise lässt sich der Schirm selbst auf dem TwinTip gut fahren und bietet selbst bei unhooked Sprüngen erstaunlich guten Pop. Aber seien wir ehrlich - all das kennen wir auch von den bisherigen Single Skins - also zudem was den Marabou besonders macht: Wie ist der Relaunch wirklich? Und wir müssen sagen - wir sind wirklich verblüfft. Wir haben wirklich viel gespielt und den Schirm in allen möglichen Situationen ins Wasser gesetzt aber wir mussten nicht einmal schwimmen. Und das hat - gerade auf dem Foil - wirklich Aussagekraft. Fällt der Schirm auf die Leading Edge stellt er sich schnell wieder auf und lässt sich Rückwärts selbst bei 4knt noch vernünftig starten - fällt er auf die Abrisskante reicht ein leichtes ziehen an der Frontleinen und der Schirm kommt hoch.

Das Fazit beim Gin Marabou Test

Nunja was sollen wir sagen. Wir sind Hooked - und zwar so richtig. Der Marabou zeigt auf in welche Richtung es - gerade beim Foilen - gehen wird. Der Schirm zeigt auf wie einfach ein Konzept sein kann und trotzdem Spaß macht - egal bei welchen Bedingungen. Natürlich wird ein Single Skin auf dem Upwindkurs und beim springen nie mit einem Hochleister mithalten können, aber das muss er auch nicht. Er soll ein Freerider sein, Spaß machen und einfach sein und genau das macht der Marabou und Gin trifft damit in eine völlige Marktlücke. Wir sind auf jeden Fall gespannt wie es weitergeht und wie die großen Herstellen ala Flysurfer und Ozone darauf reagieren werden. 

DAS ERSTE MAL MIT DEM GIN MARABOU AUF DEM WASSER

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  • Macht Spaß, vom Lowend etwas mehr erwartet

    Ich habe mir den Marabou in 9 qm gekauft mit dem Ziel, ihn als Leichtwindkite zu benutzen. Aktuell bin ich noch mit nem Bidi unterwegs, irgendwann ist aber auch ein Foil geplant. Da ich häufig mit dem Zug zum Kiten fahre, war mir ein geringes Packmaß wichtig. Das hat der Marabou definitiv. Die Bar (ich verwende die OneBar 2.0 von HQ) ist größer als der Kite in seinem "Turnbeutel".
    Auf dem Gardasee war ich zum ersten Mal mit dem Kite unterwegs. Starten vom Boot aus funktioniert gut. Bei schätzungsweise 10-15 Knoten war ich mit meinem Bidi (145 x 45, ich ca. 75 kg) schon mächtig am Kurbeln, um zumindest die Höhe halten zu können. Hier habe ich tatsächlich mehr erwartet. Dafür war ich erstaunt, wie lange der Marabou noch problemlos geflogen werden kann, wenn der Wind stärker wird. Dorian hat Recht wenn er sagt, dass man ihn eigentlich die ganze Zeit voll angepowert fliegen muss. Das ist zwar gewöhnungsbedürftig, aber trotzdem geil. Volles Brett die Kante ins Wasser drücken, den Körper ganz lang machen und dann über den See ziehen. Dann kann man auch springen. Zwar nicht wahnsinnig hoch, aber egal. Ich habe ihn übrigens 2x ins Wasser gelegt und beide Male nicht mehr rausbekommen. Jedes Mal hat er zuviel Wasser geschluckt, sodass ihn die Kollegen auf dem Boot rausziehen und über den Luftauslass in der Mitte entleeren mussten - die Austrittslöcher an den Tipps sind wirklich extrem mini. Das hatte ich mir anders vorgestellt. Gin meinte, dass ich zu stark an den Leinen gezogen habe. Man muss mehr Geduld aufbringen und ihn ohne großes Zutun alleine vom Wind wieder starten lassen. Das muss ich noch ausprobieren ...
    Fazit: Die Über-Leichtwindwaffe ist er mit dem Bidi nicht und den Wasserstart muss zumindest ich noch mal üben. Das Packmaß überzeugt jedoch, die Qualität ist 1a und Spaß macht er auch. Wenn man plant, aufs Foil umzusteigen oder wie ich den Sohnemann zum Kiten zu bewegen, dann ist er definitiv sein Geld wert. Sobald man nämlich die Bar wegschiebt, ist er nahezu drucklos. Das gibt dem Nachwuchs Sicherheit beim Üben.

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