KITEBOARD FINNEN

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Kiteboard Finnen

Die Finnen werden fest an dein Kiteboard montiert. Sie geben dir Richtungsstabilität. Je größer die Finnen sind, umso mehr Stabilität geben sie dir. Damit folgt aber auch weniger Wendigkeit auf dem Wasser. Generell solltest du beim Kauf von Finnen immer auf die Marke achten, von der dein Board ist. Bei deinem Twintip Kiteboard sind die Lochabstände meist genormt. Achte aber beim Kauf auf jeden Fall auch auf die Form und Größe der Schrauben.

Das Kiteboard und warum du Finnen brauchst

Die Finnen für dein Kiteboard stabilisieren deine Spur und geben dir Halt auf dem Wasser. Meist findest du vier von ihnen auf der Unterseite deines Boards. Zwei vorne und zwei hinten. Je größer die Finnen sind, desto mehr Stabilität bekommst du in der Spur. Du wirkst mit ihnen dem Abdriften nach Lee entgegen und sie ermöglichen dir super gut Höhe zu laufen. Gerade für Anfänger eignen sich also längere Kiteboard Finnen, da sie dir helfen besser die Kontrolle bewahren zu können. Je kleiner die Finnen werden, desto leichter fällt dir das Switchen. Wenn du gerne springst, dann landest du mich längeren Finnen sehr sicher auf dem Wasser. Von 0,9 cm Finnen, perfekt für Wakestyle, bis hin zu 5,0cm Finnen hast du die Qual der Wahl. Mit den kürzeren Finnen hast du weniger Grip auf dem Wasser. Bei Leichtwindboards und Raceboard sind größere Finnen von Vorteil, denn sie sorgen für mehr Speed und unterstütz dich stark im Höhe laufen. Wenn du über Obstacles fahren willst, hindern dich Finnen. Channels sorgen hier für die Spurstabilität. Diese Channels geben dir extra guten Grip und sorgen für eine sichere Landung. Sehr kurze Finnen aber sind hier auch möglich.

Surfboard & Waveboard Finnen

Finnen für dein Surf- oder Waveboard haben meinst die Form einer Haifischflosse. Für höhere Drehfreudigkeit werden kurze und gebogene Finnen verwendet. Für höhere Stabilität eher lange und gerade Finnen. Wellensurfer werden griffiger, wenn du lange Finnen verwendest. In der Regel ist dein Waveboard etwas dicker und die Kanten sind abgerundet.

Die Finnengröße

Welche Größe der Finnen du wählst hängt von deinem Gewicht ab. Aber auch dein Könner-Level und deine Fahreigenschaften spielen eine Rolle. Bei der Finnenfläche (=Größe der Finnen) gibt es die Größen XS (unter 55 kg), S (55-70 kg), M (65-80 kg), L (75-90 kg) und XL (über 85 kg).

Keep the facts

Größere Finne: Je mehr Gewicht, desto Größer die Finne, denn sie gibt dir Halt. Hat dein Board mehr Volumen und Breite am Heck/Tail solltest du größere Finnen nutzen. Auch bei einer starken Aufbiegung der Nose sorgen größere Finnen für mehr Drive. Willst du noch schneller Fahren musst du eine längere Finne mit mehr Biegung wählen.

Kleinere Finnen: Je kürzer die Finnen sind, umso langsamer bist du. Aber diese kurzen Finnen sind Fehler verzeihender und haben weniger Radikalität. Je weniger Rocker (Aufbiegung) desto kleinere Finnen. Ein schlankes Tail und wenig Volumen ermöglichen dir den Gebrauch von kleineren Finnen. Plus: je dünner die Seitenkante deines Brettes ist, desto dünner dürfen die Finnen sein.

Wähle deine Finnen also gut aus. Du wählst zwischen Geschwindigkeit, Drehfreudigkeit, Agilität, Kontrolle und Stabilität – natürlich gibt es hier auch gute Kompromisse.

Flex der Finnen

Der Flex der Finne gibt an, wie hart sie ist. Harte Finnen geben dir mehr Kontrolle und Stabilität. Sie ermöglichen engere Turns und eine sehr direktere Steuerung. Allerdings hast du weniger Schnelligkeit. Mit weicheren Finnen kannst du die ganze Kraft aus der Welle nutzen und erreichst in kleineren Wellen eine hohe Geschwindigkeit. Bei stärkeren Wellen wird das Board etwas `rutschiger´ – somit eventuell schlechter zu kontrollieren.

Waveboard

Dieses Board wurde aus dem normalen Wellenreiten übernommen, bringt aber einen stärkeren Auftrieb mit, durch eine höhere Bauart. Es kann nur in eine Richtung gefahren werden. Es sind am Vorderteil nie Finnen vorhanden, sodass die Boards für Wendigkeit und maximalen Spaßfaktor in der Welle sorgen.

Für dein Waveboard gibt es zwei verschiedene Systeme

Es gibt das FCS System: hier werden zwei Madenschrauben seitlich an der Finne fixiert. Beim neunen FCS 2.0 System rasten die Finnen in deinem Board ein. Du kannst aber deine FCS 1.0 Finnen verwenden. Du wirst auf jeden Fall einen Unterschied im Material merken, ob du steife Carbon oder Glasfaser Finnen fährst oder welche aus Kunststoff. Und es gibt das Future Fins System: hier wird die Finne mit einer Madenschraube an der Vorderkante fixiert.

Das FCS-System

Diese Bretter haben zwei Einsteck-Schlitze, auch Plugs genannt. Die Finnen besitzen zwei Keile am Schaft, welche in die Plugs gesteckt werden. Die seitlichen Madenschrauben werden mit einem Finnenschlüssel festgezogen und somit fixiert. Es ist sehr einfach mit dem passenden Finnenschlüssel. Mit dem FCS 2.0 System werden die Schrauben durch einen Clip ersetzt. Hier können die Finnen einfach eingesteckt werden und mit dem Clip verschlossen werden. Kinderleicht.

Das Futures Box System

Bei diesem System wird die Finne in einen Kasten eingehakt und mit einer Madenschraube festgedreht. Die Fixierungsschraube im Gewinde des Finnenkastens sitzt hier perfekt. Die Finne liegt mit ihrer kompletten Länge des Schaftes an. Sie sitzt daher sehr stabil und hat eine große Kontaktfläche. Die Finne ist nicht schwerer als andere Finnen – meist werden Teile aus dem Schaft herausgestanzt, sodass Streben stehen bleiben, die dich gegenseitig stützen.

Surfboard

Auch hier findest du die zwei verschiedenen Möglichkeiten des Finnensystems vor.

Positionen der Finnen

Single Fin: eine gerade, lange und parallel zur Längsachse des Surfboard platzierte Finne sorgt für eine schnelle Fahrt geradeaus. Diese Finne besitzt viel Fläche, gibt dir dadurch viel Stabilität aber wenig Wendigkeit.

Twin Fins: dieses Setup wird bei etwas kleineren Wellen verwendet. Du erhälst ein schnelles und wendiges Surfboard mit Stabilität und zwei seitlichen Finnen.

Thruster: hier sorgen drei Finnen, in der Regel gleich groß, für eine gute Kombination zwischen Stabilität und Wendigkeit in Verbindung mit Kontrolle. Meist verwendet bei Shortboards. Die hintere Finne ist in der Mitte, parallel zur Längsache des Boards und die Seitenfinnen sind schräg angestellt.

2+1 Setup: hier findest du drei Finnen unter deinem Longboard. Du hast eine große Mittelfinne und zwei kleine schräg angestellte Seitenfinnen. Du hast hier eine gute Boardkontrolle und Stabilität.

Quad: hier findest du vier Finnen unter deinem Brett. In der Fahrt geradeaus ist das Brett sehr schnell aber trotzdem sehr wendig in Kurven und gut geeignet für schwächere Wellen. Die vorderen Finnen sind größer als die hinteren und alle sind schräg angestellt.

Kleiner Exkurs: Das Finnenprofil

Die Seitenfinnen sind im Vergleich zur Mittelfinne nicht symmetrisch. Die Centerfinne ist auf beiden Seiten konvex. Die Seitenfinnen besitzen außen eine Konvexe, innen aber eine flache Form (auch Flat Foil genannt) oder eine Konkave (auch Inside Foil genannt). Diese unterschiedlichen Profile sorgen für ein verändertes Fahrverhalten. Das Inside Foil verringert die Reibung und vergrößert den Auftrieb deines Brettes. Du bekommst eine bessere Beschleunigung und eine höhere Geschwindigkeit. Die Flat Foils sorgen für viel Kontrolle und eine hohe Laufruhe bei Turns.

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