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Aus North wird Duotone - Till Eberle

Till Eberle über die Namensänderung von North zu Duotone

In diesem Kiteblog wirst du von Till Eberle, dem Managing Director von Boards & More, mehr über die Namensänderung von North Kiteboarding zu Duotone Kiteboarding erfahren. Für dich habe ich das Interview mit Till zusammengefasst!

Von North Kiteboarding zu Duotone Kiteboarding

Mit dem Namen North Kiteboarding verbindet die Kite-Community gewisse Werte und hohe Qualität wie zu fast keinem anderen Unternehmen. Mit diesem Kite-Namen ist das Unternehmen Boards & More groß und erfolgreich geworden. Betriebswirtschaftlich gesehen ist eine Namensänderung das größte Risiko, welches als Unternehmen eingegangen werden kann. Damals musste der Name North aufgegeben und ein neuer Markenname gefunden werden – Duotone Kiteboarding. Weder die Qualität, noch die Performance und Innovation des Teams und der Produkte hat nachgelassen. Mit dem neunen Namen kommt Frische und Dynamik auf den Kitemarkt.

Die Nutzung des Namen North

Die Marke North Sails gehörte nie zu dem Unternehmen Boards & More. North Sails kommt aus Amerika und ist eine der bekanntesten Segelmarken weltweit. Boards & More hatte über 25 Jahre die Lizenzrechte an North Windsurfing. Vor der Jahrtausendwende kam der Gedanke einer weiteren Sparte das Kitesurfen auf. North Sails Windsurfing gehörte damals zu einer der Top zwei Segelmarken neben Neilpryde. Der Marktstart würde beschleunigt werden, wenn der Eintritt über North Kiteboarding laufen würde. Die ersten Produkte liefen unter dem Namen North Kites / North Sails. Dieser Name wurde in der Community kritisiert, denn Kiter und Windsurfer waren sich damals noch nicht so sympatisch. Mit dem Eintritt von Till Eberle im Jahr 2001 und seinem Team sollte ein eigenes Logo und ein eigener Name, eine eigene Identität, für das Kitelabel geschaffen werden – North Kiteboarding. Über die Jahre ist das Unternehmen zum Marktführer aufgestiegen und hat die Entwicklung der Produkte stets voran getrieben. Da der Name nur mit der Lizenz genutzt und verkauft werden darf, muss mit jedem verkauften Artikel ein bestimmter Anteil an den Lizenzgeber gezahlt werden. Vor ca. zwei Jahren sollte die Firma Boards & More verkauft werden. Hier kam es dann Unstimmigkeiten zwischen dem Lizenzgeber North Sails über die Auslegung des Lizenzvertrages. North Sails wollte, dass Boards & More nur an North Sails selbst, für einen geringeren Preis, verkauft wird. Das Team von Boards & More entschied sich für das Risiko eine eigene Marke auf den Markt einzugliedern.

Der Sprung ins kalte Wasser?

Ein erstes Konzept zur Namensänderung lag bereits ein paar Jahre auf dem Schreibtisch, denn North Kiteboarding, damals die führende Marke am Kite-Himmel, gehörte nicht ins Haus Boards & More sondern wurde nur über eine Lizenz genutzt. Damals war das Risiko der Namensänderung auch zu hoch und nicht erzwingend notwenig. Mit den Unstimmigkeiten über den Vertragsinhalt, musste aber eine Entscheidung getroffen werden. Kitesurfing ist eine Nischensportart. Das Team von Boards & More war sich bewusst eine übersichtliche Zielgruppe aktiv mit den eigenen Kanälen von Duotone erreichen zu können. Auch die Kommunikation der Namensänderung konnte in kurzer Zeit die Branche in Kenntnis gesetzt werden. Nur weil sich der Name ändert, ändert sich die Qualität nicht. Und das hat Duotone, dank guter Kommunikation am Kunden, gutem Marketing und weiterhin sehr guter Produktqualität, geschafft in kürzester Zeit zu vermitteln.

Der Glaube an die Marke und das Team

Mit dem neuen Namen Duotone Kiteboarding ist kein Verlust im Abverkauf zu verzeichnen. Die Marke wird angenommen und ist sogar gewachsen. Geplant wurde aus betriebswirtschaftlicher Sicht mit einem Rückgang des Abverkaufes – im Endeffekt entstand jedoch ein Lieferengpass, denn die Nachfrage war sehr groß. Alle Erwartungen wurden übertroffen. Auch hat kein einziger Mitarbeiter das Team aus Risikoangst verlassen. Das spricht auf jeden Fall für das Team und den Glauben an die Marke! Die Teamfahrer blieben der neuen Marke treu und hielten alle Informationen bis zum Ende unter Verschluss, sodass das Marketingkonzept zum Ende hin sehr gut aufging. Nur ein Teamfahrer verließ das Team.

Intensives Marketing

Durch den Aufbau der eigenen Marke konnten die Lizenzkosten an einer anderen Stelle sehr gut eingesetzt werden. Es wurde intensiv in das Marketing investiert, zeitlich wie auch finanziell. Der Aufklärungsfaktor spielte eine zentrale Rolle. Jede Station sollte sehr schnell grundlegend informiert und perfekt mit dem neuen Material und Logo ausgestattet sein um die Markenpräsenz sofort auf dem Markt zu steigern.

Warum konnte Duotone so schnell erfolgreich werden?

Kitesurfing ist ein kleiner Sport. Die Markenpositionierung von Duotone Kiteboarding spielt eine Schlüsselrolle und mit neuen emotionalen Faktoren. Qualität, Performance und Innovation stehen immer noch an oberster Stelle. Emotional bindet sich die neue Marke an den Kunden und überzeugt durch Frische und Dynamik. Mit der Änderung des Namens konnte eine neue Chance wahrgenommen und das Markenimage neu aufgestellt werden. Des Weiteren ist etwas Neues auch zur gleichen Zeit immer spannend. Die Early Adopter sprangen schnell aufs Boot und konnten den neunen Produkten ein Trend-Stempel aufdrücken. Es folgten die Fast Follower und auch viele Käufer, die vorher andere Marken kauften und auf Duotone umsteigen wollten um die Produkte auszuprobieren. Bei der dritten Zielgruppe, die sich nicht aktiv informiert, die reinen Hobby-Kiter die diesen Sport auch ohne Kommunikation lieben, wird der Abverkauf schwieriger. Hier zählen Mundpropaganda und Erfahrungsberichte. Natürlich gibt es auch Kritiker, die erst abwarten was der Markt neben Duotone bietet. Was absolut verständlich ist. Trotzdem möchte Duotone viele Menschen mit den Kiteprodukten ansprechen und abgreifen. Mit der neunen Markenstrategie können sie auf jeden Fall schonmal ein Plus verzeichnen, denn hinter der Marke stehen Mitarbeiter mit Know-How, Innovationsgeist und absoluter Leidenschaft und qualitativ hochwertige Produkte.

Falls du weitere Fragen hast schreibe mir gerne eine E-Mail an dorian(ätt)kite-buddy.de.

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