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Till Eberle und das Duotone Q&A

Deine Fragen an Till Eberle von Duotone

In diesem Kiteblog werden deine Fragen, die über Instagram gestellt werden konnten, von Till Eberle, dem Managing Director von Duotone beantwortet. Es wurden einige sehr spannende und interessante Fragen gestellt. Für dich habe ich die Antworten zusammengefasst!

Woher kommt der Name Duotone? Welche Bedeutung hat er?

Duotone ist ein Effekt aus der Fotografie oder Bildbearbeitung – ein Bild wird mit nur zwei Farben dargestellt. Normalerweise kommen vier Farben in einem Bild zum Einsatz, genau dieses Bild wird eben dann auf die Darstellung mit zwei Farben reduziert. Warum kam das Team auf den Namen?

1. Der Name Duotone hat einen philosophischen Hintergrund und ist z.B. in Yin und Yang zu finden. Das Zusammenspiel von Gegensätzen – also Prinzipien, die sich nicht bekämpfen sondern ergänzen.

2. Der Name Duotone tauchte bereits Ende der 90er Jahre unter Boards & More auf. Damals wurden unter der Marke Snowboards vertrieben – eine sehr progressive Freeride-Marke. Die Marke wurde von Stuart Knowles gegründet. Für die Namensfindung blieb dem Team von Boards & More nicht viel Zeit, daher entschied man sich schnell für diesen Namen, auch wenn dieser am Anfang mit Schwierigkeiten zu kämpfen hatte. Aber mit der Zeit wurde er dann doch akzeptiert, denn die Auslegung des Namens ist sehr künstlerisch und frei. Eigentlich hatte sich das Team für Ventum entschieden, kurz VNTM. Leider konnte der Name auf dem französischen Markt, dem zweit größten Markt von Duotone, nicht eingegliedert werden, da die Abkürzung dort als Beschimpfung wahrgenommen wird.

Wieso gibt es keinen Softkite?

Früher wurde der Softkite Ace unter North vertrieben. Der neue Softkite von Duotone ist auf dem Weg. Die DNA der Firma liegt in den Tubekites. Mit der Entwicklung der bisherigen Softkites konnte das Team den Markt noch nicht erreichen. Jetzt arbeitet Duotone mit der Premium Paragleitschirm-Firma Advance zusammen und sie entwickeln seit längerer Zeit einen Softkite, der den Markt hoffentlich erobert. Mit dem Duotone Softkite Capa sollst du mit deinem Foil den maximalen Druck am Lowend erfahren, du sollst die maximale Kapazität aus dem Schirm herausholen. Trotz der Kraft des Kites ist es kein Rennschirm. Der Duotone Capa ist ein Performer im Freeride-Bereich. Der Kite soll einen sehr guten Relaunch besitzen und bei sehr wenig Wind, 8 Knoten, flugbereit sein, da die Kappenstabilität im unteren Bereich sehr gut ausgebaut ist.

Kurze Notiz: ich bin den Capa bereits geflogen, konnte den also testen und kann dir sagen, dass da wirklich ein guter Kite auf den Markt kommt.

Was macht Duotone für die Umwelt und Nachhaltigkeit?

Ein Kite-Unternehmen baut an sich gesehen keine nachhaltigen Produkte – nur in Bezug auf hohe Qualität und Langlebigkeit. Die Materialien, die eingesetzt werden, sind nicht besonders „grün“. Das Polyester, welches in den Channels verbaut wird, ist kein recyceltes Polyester. Bei den Kite-Tüchern ist das genauso. Der Reinigungsprozess des recycelten Polyesters würde enorm viel Energie benötigen, ebenso wie den Einsatz vieler Chemikalien um die benötigte Qualität und Sicherheit der Kitetücher zu gewährleisten. Noch hat das Team keinen Weg gefunden „grünere“ Materialien in den Einsatz zu bringen aber der CO2 Fußabdruck soll stetig reduziert werden. Vor vier Jahren wurde das Verpackungskonzept geändert, sodass jährlich 16 Tonnen CO2 eingespart werden können. Des Weiteren arbeitet das Unternehmen mit einem Händler in Kärnten zusammen der die Twintips herstellt und komplett CO2 neutral produziert. Die Heizungen z.B. werden über einen Wärmeaustausch im Fluss betrieben. Der Gebrauch und Einsatz von PVC ist stark reduziert und soll komplett unterbunden werden. Die Surfboards z.B. werden seit Jahren mit Kork verstärkt und mit EPS Kernen versehen anstatt mit PU Kernen. Der Produzent auf Sri Lanka legt viel Wert auf sehr gute und angepasste Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter. Des Weiteren wird bei der Produktion von Schirmen, Boards und Bars Offsetting betrieben. Das heißt es findet ein CO2 Ausgleich statt. Hier wird, von einer zertifizierten Agentur, ermittelt wie viel CO2 bei der Produktion dieser einzelnen Produkte erzeugt wird, ebenso wird der Transportweg der Boards und Bars mit einberechnet. Für diesen ermittelten Wert wird ein Ausgleich gezahlt, der in verschiedene Projekte investiert wird. In diesem Fall wird unter anderem der Bau eines Wasserkraftwerkes, ohne Dieselbetrieb, auf Sri Lanka unterstützt und die Bepflanzung von Flächen mit Bäumen ermöglicht. Direkt am Produkt kann das Unternehmen nicht richtig „grün“ agieren aber das Drumherum wird in Punkto Nachhaltigkeit stets verbessert!

Wird es bei Duotone neue Materialien geben, z.B. ein leichteres Tuch?

Lasst euch überraschen! Das Team arbeitet seit drei Jahren an diesem Thema und macht da gute Fortschritte. Die Herausforderungen eines leichteren Materials sind die Langlebigkeit des Tuches und der Preis. Verändert sich die Geometrie also die Form der Kites beim Einsatz von leichteren Materialien? Kann sich die Fronttube so verändern, dass der Kite dadurch eine neue Form erhält? Das kann so noch nicht beantwortet werden. Ein leichter Kite hat die klaren Vorteile, dass er bei weniger Wind schneller und besser fliegt und schneller beschleunigt, also auch dynamischer dreht. Ob Leichtbau da die Waffe ist, muss erst erforscht werden. Es gibt noch viele weitere spannende Felder, wie z.B. die Steifigkeit der Tücher und inwieweit die Form eines Schirmes durch gezielte Materialauswahl beeinflusst werden kann. Hierzu erfährst du hoffentlich in den nächsten 18 Monaten mehr.

Warum werden die Duotone Kites jedes Jahr teurer?

Da lacht Till und grinst schelmisch: „Weil ich immer reicher werde und mir einen Porsche kaufen will. Aber ne leider nicht.“ Das Problem ist, dass die Kites im asiatischen Raum produziert werden und die Preiserhöhung der Produktion im Durchschnitt hier jedes Jahr bei ca. 4-6 Prozent liegt. Hier spielen die jährliche Erhöhung der Mitarbeiterlöhne von 12% mit rein, ebenso wie die steigenden Energiekosten, die gedeckt werden müssen. Des Weiteren ist der Preis auch vom Öl abhängig, da auch dieser variiert. Der Inflationswarenkorb in Deutschland hat eine sehr geringe Bedeutung für den Einkauf in Asien. Des Weiteren muss der eigene Gewinn des Unternehmens stabil gehalten werden.

Wie kann man Teamfahrer bei Duotone werden?

Das kommt ganz darauf an wie gut du bist! Wenn du im World Cup unter den Top 10 dabei bist, kommt Duotone auf dich zu oder du kannst das internationale Marketing anschreiben ;). Generell kannst du am Anfang zu deinem Kiteshop gehen, denn Dutone bietet den Kiteshops auch spezielle Pakete an um Premium Leader auszurüsten. Wirst du von deinem Kiteshop empfohlen, kannst du zum Shop Rider werden, der von Duotone unterstützt wird.

Next step: hast du erste Marketing- oder Achtungserfolge kannst du an den Landesvertrieb treten und denen deine Kite-Mappe vorlegen. Achte hier auf gute Fotos und lege auch die Motivation, die dich antreibt, gut dar.

Wie kann man bei Duotone einen Job bekommen?

Es gibt viele Stellenausschreibungen auf der Seite von Boards & More unter https://www.boards-and-more.com/jobs/. Des Weiteren werden offene Vakanzen auf den sozialen Medien wie Facebook oder Instagram ausgeschrieben. Zur Zeit sucht das Team Leute fürs Marketing und Management! Die Branche ist sicher und sucht gute Mitarbeiter in der richtigen Position! Ein wichtiger Punkt: die Mitarbeiter sind happy!

Falls du noch Fragen haben solltest schreibe mir gerne eine E-Mail an dorian(ÄTT)kite-buddy.de.

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