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Kiteboard kaufen

Kiteboard kaufen – worauf achten?

Du willst dein erstes Kiteboard kaufen? Bevor du das tust, solltest du in diese Podcast-Folge reinhören. Dorian von Kite-Buddy beantwortet dir die häufigsten Fragen von Kite-Kauf-Beginnern:

Folge 06: Kiteboard kaufen

Dein erstes Kiteboard wird nicht dein letztes sein!

In dieser Folge erzähle ich dir, worauf du achten musst, wenn du dein erstes eigenes Kiteboard kaufst. Es gibt auch hier Einiges zu beachten, denn voreiliges und spontanes Handeln kann zu falschen Entscheidungen führen und deinen Spaß einschränken. Aber wenn du das richtige Kiteboard für den Anfang kaufst, dann wirst du mehr als glücklich sein und auch eine Menge Spaß haben! Pass gut auf.

Während deines Kurses siehst du verschiedene Kiteboard-Größen

Wenn du schonmal eine Kiteschule besucht hast, ist dir bestimmt aufgefallen, dass du mit einem ziemlich großen Kiteboard auf dem Wasser warst und dass dies nicht die Größe ist, die du bei anderen siehst. Und das hat einen bestimmten Grund.

Worauf kommt es beim Kiteboard an?

Beim Kiteboard kommt es auf die Größe, heißt Länge und Breite an. Umso länger das Board ist, umso breiter ist es auch. Eine wichtige Faustregel am Rande: umso mehr Gewicht du hast, umso größer solltest du deinen Kite wählen. Umso größer dein Board ist umso kleiner darf dein Kite sein. Aber ein größeres Brett hilft dir bei wenig Wind mehr als ein großer Kite und ein kleines Kiteboard!

Kurz nebenbei: worin liegt eigentlich die Schwierigkeit beim Kiten?

Die Schwierigkeit liegt nicht in der Steuerung des Kiteboards sondern bei der Steuerung des Kites. Hier kann man eine ganze Menge falsch machen – diese Fehler können tatsächlich von deinem Kiteboard kompensiert werden, wenn du die richtige Größe wählst. Fahrspaß ist hier garantiert.

Warum solltest du dir ein größeres Kiteboard kaufen?

Du kannst dir ein möglichst großes Kiteboard holen. Dies wird meistens auch von den Kiteschulen empfohlen – warum? Umso größer und breiter dein Kiteboard ist, umso größer ist auch die Verdrängung des Wassers. Für dich bedeutet die größere Fläche mehr Halt auf deinem Board, da es nicht so wackelig wie auf einem kleinen Board ist. Die größere Fläche im Wasser sorgt für mehr Verdrängung. Das heißt, du kannst leichter Angleiten und ins Fahren kommen und du kannst einen kleineren Kite nutzen.

Aller Anfang ist schwer

Viele Anfänger haben etwas Angst vor den großen Kräften, die ein Kite erzeugen kann. Daher gibt es dir ein sichereres Gefühl, wenn du mit einem kleinen Kite fahren kannst und dieser nicht so viel Druck aus dem Wind aufnimmt. Wenn die Krafteinwirkung niedriger ist, erschreckst du dich nicht so doll, wenn es dich mal bei deinem Start über dein Board ins Wasser zieht. Hier aber das große Kiteboard nicht vergessen ;)

Der Vorteil eines großen Kiteboards

Wenn das Angleiten klappt, hast du den Vorteil mit einem großen Kiteboard, dass du bei Lenkfehlern, verschiedenen Zugkräften, zum Beispiel in einer Böe, oder bei zu wenig Druck im Kite einfach mit deinem Kiteboard durch diese Fehler hindurch gleiten kannst, da es eine große Auflagefläche hat und du einfach über das Wasser fährst. Du hast einen schnellen Lernerfolg und bleibst positiv gestimmt. Ich schlage dir eine Größe ab 149cm vor. Ich selbst habe mein Kiteboard in 150cm und wiege ca. 65kg. Wiegst du mehr als 90kg, kannst du ein noch größeres Kiteboard nehmen.

Wichtig: ein großes Kiteboard ist keine Fehlinvestition. Du kannst das große Kiteboard als Leichtwindkiteboard nutzen. Wenn der Wind mal nicht so stark kommt, wie angesagt, dann kannst du mit deinem großen Kite und deinem großen Kiteboard aufs Wasser hüpfen und eine Menge Spaß haben, während andere, die ein kleines Brett besitzen, nur am Kitespot stehen und zugucken können. Du hast mit einem großen Kiteboard 2-3 Knoten mehr Leistung. Der fehlende Wind, den du für ein kurzes Board brauchst, kann durch die Größe deines größeren Boards kompensiert werden – schnelleres Angleiten und stabiles Fahren sind das Ergebnis. Falls du dein großes Board nicht behalten möchtest, kannst du es nach dem Lernen auch wieder verkaufen.

Es ist Zeit für ein kleineres Kiteboard

Wenn du sicher Fahren kannst, ist es Zeit für ein kleineres Kiteboard. Du investierst in zwei Kiteboards, kannst aber bei fast jeder Bedingung aufs Wasser gehen und fahren.

Der Nachteil wenn du mit einem kleinen Board lernen willst

Du kannst auch mit einem kleinen Brett starten. Wieso aber solltest du nicht mit einem kleinen Kiteboard lernen? Kannst du machen aber der Wasserstart wird dir erschwert. Es ist wackelig auf dem Brett und auch das Angleiten wird schwierig, da das Wasser weniger verdrängt wird.

Lenkfehler, Böen und wenig Wind im Schirm, lassen dich und dein Brett schnell ins Wasser sinken. Viele erfolglose Wasserstarts hintereinander können dann sehr ermüdend und frustrierend sein. Die nächste Challenge ist Höhe zu halten und Höhe zu laufen. Auch ein größerer Kite bringt dir hier meist wenig. Du gehst hier einen großen Kompromiss ein, denn das Erfolgserlebnis fällt meist nüchtern aus.

Der kleine Vorteil deines kleinen Kiteboards

Du kaufst nur ein Kiteboard und hast nach dem Anfang, auch wenn dieser etwas schwer werden könnte, die perfekte Größe für Sprünge und Tricks, da das Kiteboard sehr wendig ist. Orientierung: Ich fahre eine Größe von 135cm bei 65kg. Wenn du um die 80kg wiegst dann ist 137 eine gute Größe und mit 90 kg 139 cm.

Die goldene Mitte zu finden ist eine weitere Möglichkeit

Aber auch hier gehst du Kompromisse ein. Du hast Leistungsverlust bei Leichtwind und bei viel Wind, denn für den Leichtwind ist das Kiteboard um einige Zentimeter zu kurz, das Angleiten und Fahren wird etwas schwieriger, und bei Starkwind ist das Kiteboard um einige Zentimeter zu lang und es wird maximal schwer, die Kante zu halten, wenn der Kite bei 30 Knoten maximal im Druckpunkt liegt. Für Sprünge wird es auch nicht einfach, denn das Board ist nicht so wendig und präzise wie ein kleines Brett. Würde ich diese Strategie wählen, würde ich mir ein Kiteboard in der Größe von 141cm kaufen.

Letztendlich liegt die Entscheidung bei dir und deinem Budget. Ein großes und ein kleines Kiteboard zu haben und auf jeden Fall von Vorteil! Du wirst fast alle Windbedingungen abdecken, wenn du auch die richtige Größe der Kites wählst.

Merke im Allgemeinen / Kurz zusammengefasst:

Großes Kiteboard = leichtes Angleiten beim Wasserstart durch hohe Wasserverdrändung, perfekt für wenig Wind, leichteres Lernen von Höhe laufen, kompensiert Fehler in der Kitesteuerung und bei Druckwechsel

Kleines Kiteboard = perfekt bei viel Wind, wendiger, ermöglicht höhere Sprünge, Landefehler lassen sich gut kompensieren da das Kiteboard mit geringem Aufwand gedreht werden kann, perfekt für Tricks

Mehr zum Thema Kiteboard kaufen gibts im Netz

Bei Youtube findest du auf dem KITE BUDDY Kanal Videos zum Thema Kiteboard, in denen ich dir die Formgebung von einem Kitebrett erläutere. Du erfährst alles über die Basics eines Kiteboards und ich erkläre dir, warum ein Wakeboard nicht zum Kiten geeignet ist. Zudem lernst du alles über die Begriffe Rail, Channels, Outline, Rockerline – was diese bedeuten, wie das am Kiteboard aussieht und welchen Einfluss diese auf ein Kiteboard haben.

PS.: Wenn du magst, kannst du ein Teil davon sein. Schreibe eine E-Mail an dorian(ÄTT)kite-buddy.de und stelle mir deine Frage. Diese wird im Podcast veröffentlicht und beantwortet.

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  • Gewichtsangaben - brutto oder netto?

    Hi,
    vielen Dank für den tollen hilfreichen Artikel. Er macht mir meine Kaufentscheidungen deutlich leichter.
    Nur eine kleine Frage noch, wenn Du die Boardgröße in Bezug auf das Gewicht beschreibst....Ist das Netto oder Brutto? Ich wiege 65 kg - zuhause auf der Waage. Mit nassem Neoprenanzug sind es jedoch 5 kg mehr, würde ich schätzen.

    Beziehen sich Deine Angaben - und die der Boardhersteller - typischerweise auf das Gewicht in Badehose (das würde ich vermuten), oder mit nassem langem Neo, oder irgendwo dazwischen?

    Danke im Voraus und Gruß
    Christian

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