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Ion Trapez Entwicklung

Die Entwicklung der Ion Trapeze

In diesem Kite Blogbeitrag wirst du mehr über die Trapeze von Ion erfahren. Mit Jürgen May, dem Entwickler der Trapeze von Ion, bespreche ich jedes wichtige Detail der Entwicklung. Für dich habe ich die interessanten Infos zusammengefasst!

Das Schalentrapez

Durch die Historie der Entwicklung lässt sich zeigen, dass der Trend sich in Richtung Schalentrapez entwickelt. Dieser Trend hält bereits seit ein paar Jahren an. Das Schalentrapez soll sich super gut an den Körper anpassen und die maximalen Komfort geben.

Die Passform

Zuerst muss hier die Form und die Anatomie des Rückenbereiches von Mann und Frau genauestens erforscht werden. Mit der Schale müssen verschiedene Rückenformen abgedeckt werden. Das gelingt mit Hilfe von Instituten, Orthopäden und Physiotherapeuten. Auf den Daten der Analyse wird die Form des Trapezes angepasst. Von diesen verschiedenen Daten wird ein Negativ entwickelt und in eine Pressform umgewandelt. Diese Form gibt die Schalenform vor – eine Reproduktion der Rückenform, perfekt angepasst.

Die Dicke der Trapez Schale

In der Umsetzung es ist besonders wichtig, die richtige Dicke der Schale zu finden. Mit Hilfe einer Telemetriemessung werden hier die verschiedenen Kraftentwicklungen im Trapez gemessen und mit diesen Daten wird die Steifigkeit, die Dicke und der Gebrauch vom Material bestimmt. Die Auswahl vom Material spielt eine zentrale Rolle. Bisher waren die Hardschalentrapeze etwas schwerer. Es sind nasslaminierte Platten aus Glas- und Carbonfaser verarbeitet. Um das Gewicht zu reduzieren, wurde die Thermo Composite Technologie gewählt. Es ist ein Polypropylen, eine Dyneema Faser. Diese besitzt ähnliche Werte wie Carbon, ist aber weniger anfällig für Brüche. Mit der Curv Variante, also dem Curv Material, werden keine Harze verwendet. Es wird eine Polypropylenplatte produziert und diese wird in Streifen geschnitten. Diese werden aufs 15fache in die Länge gezogen, um einen Faden zu erhalten. Diese Fäden werden miteinander verwebt, wie z.B. auch bei Glasfaser. Es entsteht ein dünnes Gewebe. Je nach Anforderungen der Dicke der Platte, werden mehrere Lagen dieses Gewebes aufeinander gelegt und über Hitze und Druck miteinander verpresst. Hier entsteht eine physikalische Verbindung zwischen den Fäden untereinander – es wird gespleißt. Das ersetzt die Verwendung von Harz. Es ist ein patentiertes Verfahren der Firma Ropex aus Norddeutschland. Das Endprodukt wird massivst beansprucht und getestet – es hält Quetschungen und dem Einwirken des Hammerschlages stand. Es ist ideal um dir absoluten Schutz zu bieten, ebenso wie Halt und Komfort.

By the way: das herkömmliche Composite-Material ist etwas spröder und nicht so belastbar wie das neue Curv-Material.

Good to know: die Thermo Composite Technologie wurde auf einer Messe gesichtet. Auch Samsonite arbeitet mit diesem Material. Robustheit und Stabilität ebenso wie Leichtigkeit sind hier gegeben.

Fact: Trapeze sollten maximal ein kg wiegen. Ion ist jetzt bei einem Gewicht von knapp unter 1,5kg und arbeitet sich Schritt für Schritt vor.

Die Polsterung

Unter dem Gesichtspunkt Gewicht zu reduzieren, ist die Polsterung, die du zwischen der Schale und deinem Körper findest, aus geschlossenzelligem Schaum, auch Hyperfoam genannt. Dieser zieht wenig bis kein Wasser und wird auch in den Prallschutzwesten von Ion verwendet. Ebenfalls ist die Polsterung anschmiegsam und besitzt eine hohe Stabilität.

Der Haken

Um den Haken perfekt zu positionieren, wird auch eine Telemetriemessung vorgenommen. Hier werden Anknüpfpunkte, also der Kraftfluss an deinen Kite, und wirkende Kräfte bestimmt. Um die Punkte genau zu bestimmen, wurde die Verbindung vom Trapez zum Haken über das Gurtband genau ausgearbeitet. Auch die Drucklast der Schnallen wurde gemessen um alle Einstellungen perfekt zu justieren. Die Schnallen sind bei der Curv Variante unter dem Cover der Platte verborgen. Auch hier wurde mit Gewichtsminimierung gearbeitet – die Haken sind aus Carbonkunststoff gefertigt. In den Ion Select Trapezen findest du einen super leichten und robusten Aluminiumhaken. Das Team hat sich an den Anknüpfpunkten bei Paragleitschirmen orientiert, denn hier herrscht absolute Sicherheit und Stabilität.

Der Flexindex

Bei den Männern findest du bei Ion zwei unterschiedliche Hardschalentrapezformen. Diese unterscheiden sich hauptsächlich in der Höhe. Willst du mehr Freiheit im Oberkörper haben, solltest du die schmale Variante wählen. Willst du im Freeridebereich fahren und mehr Druck im Kite aufbauen, solltest du das höhere Trapez wählen. Aber am Ende muss dein Rücken mit dem Trapez zusammenpassen. Die Härtegrade variieren. Hier hat sich Ion Infos aus der Skischuh-Industrie geholt. Eine Hardschale wird durch Nummern definiert. Das Ion Apex besitzt einen mittleren Härtegrad, der sehr gut für Freerider geeignet ist. Es fängt mit dem Flexindex acht an – es geht bis 20.

Good to know: ein mittelhartes Trapez ist zwischen 8 und 12 im Flexindex. Das Apex gibt es auch mit einer härteren Schale z.B. mit dem Härtegrad 14.

Woher weißt du welchen Härtegrad du brauchst?

Das ist sehr individuell. Wenn du ein direktes Feedback vom Kite spüren willst und du es sportlich magst, dann empfiehlt dir Jürgen, ein härteres Trapez zu wählen. Bist du eher auf längere Distanzen beim Fahren aus, dann solltest du nach einen mittelharten bis weichen Flexindex schauen, denn das bietet dir mehr Komfort bei langen Fahrten.

Solltest du ein Schalentrapez wählen?

Mit einem Schalentrapez findest du einen harmonischen Aufbau. Es ist nicht aus vielen verschiedenen Teilen zusammen genäht, sondern aus fast nur einem Stück gefertigt, sodass es auch langlebiger ist.

Good to know: extra für Aaron Hadlow wurde bei Ion ein Trapez mit dem Flexindex 20 entwickelt.

Falls du Fragen hast schreibe mir gerne eine E-Mail an dorian(ätt)kite-buddy.de oder besuche mich in meinem Kiteshop in Bremerhaven.

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