Eleveight RS V6 Test

KITE BUDDY
Kommentare 0 Testberichte Kite Test

zu erkennen sind zwei kitesurfer welche über Hellblaues Wasser fahren. Sehr Zentral sieht man den Eleveight Kiteschirm in seiner Roten Farbe, kleine stellen sind auch Schwarz Hardfacts des Eleveight RS V6

Aber bevor wir zum Fahreindruck des neuen Eleveight RS V6 kommen, gibt es natürlich wie gewohnt die harten Fakten!
Die wohl größte Neuerung am Eleveight RS V6 gegenüber seinem Vorgänger, ist die überarbeitete Aspect Ratio. Diese fällt im direkten Vergleich zum Vorgänger etwas geringer aus und die Tips des Eleveight RS V6 wurden etwas schmaler gestaltet. Außerdem verfügt der Eleveight RS V6 jetzt über eine Bridle ohne Pulleys. Der Stand des Kites im Windfenster kann über die bekannte Knotenleiter an der Bridle jedoch weiterhin wie gewohnt eingestellt werden. Auch Bardruck und Drehgeschwindigkeit des Kites lassen sich weiterhin über zwei unterschiedliche Anknüpfpunkte der Steuerleinen an den persönlichen Geschmack anpassen.
Das Flugtuch des neuen Eleveight RS V6 ist wie schon beim Vorgänger aus einem robusten vierfach Ripstop Material gefertigt. Alle empfindlichen Stellen wurden ausreichend geschützt und der gesamte Kite sehr robust gebaut, um eine möglichst lange Lebensdauer zu ermöglichen.
Der Eleveight RS V6 ist in drei Farben (Red, Blue und Dark Green) zu Preisen zwischen 1099,- und 1729,- erhältlich.

Auf dem Wasser

Aber genug der Theorie und ab aufs Wasser!
Auf dem Wasser angekommen fällt sofort auf, dass der Eleveight RS V6 trotz seiner etwas weniger gestreckten Form wieder superschnell und gleichmäßig angeströmt wird und einen soliden Zug beim Wasserstart entwickelt. Der Grundzug des Kites liegt durchgehend im mittleren bis hohen Bereich und sorgt damit für ein schnelles Gleitvermögen auf dem Wasser.
Wie auch schon der Vorgänger zieht der RS V6 wieder sehr weit an den Windfensterrand und ermöglicht müheloses Höhelaufen ohne jegliche Korrektur an der Bar. Die Barkräfte des Eleveight RS V6 haben sich in unserem Test als mittelhoch herausgestellt. Dank der neuen Bridle ohne Pulleys ist der RS V6 jedoch nochmals etwas direkter geworden und liefert ein noch präziseres Barfeedback als der ohnehin schon superpräzise Vorgänger. Bei den ersten Kiteloops lässt sich der Eleveight RS V6 perfekt nach Wunsch explosiv oder gleichmäßig durch den Radius steuern, je nachdem wie eng der Radius gewählt wird. Und auch beim Freestylen positioniert sich der Kite perfekt im Windfenster und liefert nach dem Absprung über die Kante des Boards einen sehr soliden Slack.
Insgesamt hat es Eleveight geschafft, dem neuen RS V6 eine große Variabilität der Drehradien zu spendieren, was den Einsatzbereich des RS V6 nochmal deutlich erweitert. Die Fluggeschwindigkeit des Kites ist insgesamt hoch und alle Manöver sind sehr spritzig und sportlich zu fliegen.
Beim Springen ist es dem Fahrer selbst überlassen über eine klassische Sheet and Go Variante abzuspringen oder explosiv die Leinen aufzuladen. So liefert der Eleveight RS V6 für alle Könnensstufen eine sehr gute Hangtime und Sprunghöhe.
Auch beim Foilen macht der RS V6 wegen seiner variablen Drehradien und dem direkten Feedback eine Menge Spaß. Lediglich das hohe Gewicht des Kites macht sich im Leichtwindbereich bemerkbar und bremst die Leistung auf dem Foil etwas aus.

Fazit

Was sollen wir sagen? Auch der neue Eleveight RS V6 hat uns wieder auf ganzer Linie überzeugt. Ein super direktes Feedback, hohe Variabilität und eine gute Leistung in allen Bereichen und Disziplinen machen diesen Kite auch in dieser Saison wieder zu einer der besten Optionen im Allround Segment. Egal ob Anfänger oder echter Könner, der sich zwischen den Disziplinen nicht entscheiden kann und einen Kite für alles sucht, mit dem Eleveight RS V6 ist man immer gut bedient!


News