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ELEVEIGHT FS TEST

ELEVEIGHT FS TEST

Spätestens seit dem WOO den Kitemarkt und Foilen die Spots erobert hat sind Freestylekites mit C-Kite Genen fast ausgestorben. Kaum ein Hobbykiter fährt noch Freestyle und man sieht immer weniger von diesen Legenden an Spots. Aber warum eigentlich nicht? Haben C-Kites mit ihrem super direkten Fluggefühl, ihrer brachialen Kraftentfaltung und dem unglaublichen Punch im Kiteloop nicht immer noch ihre Daseinsberechtigung? Eleveight meint ja und baut mit ihrem FS einen gebridlten 5 Strut Open C. Ob er die oben genannten Eigenschaften auch wirklich erfüllt erfahrt ihr in diesem Testbericht.

Hard Facts / Material & Verarbeitung

Als 5 Strut Open C Design kommt der FS aus der Fabrik. Mit hohem Aspect Ratio und einer Pulleywaage bekommt man diesen Schirm in den Größen 6-10, 12, 14 und 16qm. Neu für dieses Jahr ist das X4 RipStop, ein vierfach RipStop, dass noch einmal die Stabilität und Haltbarkeit verbessern soll. In wiefern sich das auswirkt werden wir im Langzeittest herausfinden. Die Verarbeitung ist wie von Eleveight gewohnt auf sehr hohem Niveau. Alle Nähte sitzen, an allen Aufschlags- und Reibepunkten sitzen Verstärkungen. Die Krafteinleitungen sind gedoppelt. Als 5 Strut Kite ist der Schirm extrem stabil, die Waage sorgt für ein schnelles drehen und effektive Depower. Durch fast keine Deltaeinflüsse besitzt der Schirm quasi keine Downtendenz.

Auf dem Wasser

Der FS soll explosiv sein. Man soll ihn aufladen können und hinaus katapultiert werden. Man soll spüren wo der Kite steht und fühlen das er zieht. Und das kann der FS.
Überraschend beim ersten Start waren die durchaus gemäßigten Haltekräfte. Der Schirm macht keine Unterarmkrämpfe sondern lässt sich ohne große Mühen durchs Windfenster bewegen. Dabei steht der FS etwas weiter im Windfenster fest angenagelt und bereit loszulegen. Beim ersten Powerdive merkt man direkt die C-Gene. Der Kite ist direkt und zieht. Und überraschenderweise nach Luuv mit kaum Querkräften. Die Kappe bleibt dabei zu jeder Zeit stabil. Böen lassen sich entspannt über die Kante wegdrücken. Selbst bei Sturm muss man den Adjuster eigentlich nie anfassen, lediglich die Oberschenkel sollten trainiert sein. Das Highend bestimmt hier der Fahrer, die Kappe macht alles mit und zickt nie rum. Das Lowend ist überraschend gut, über lange, stetige Sinuskurven lässt sich gut Geschwindigkeit aufbauen. Ein flaches, schnelles Freestylebrett hilft hier zusätzlich. Höhelaufen ist dann auch zu keiner Zeit ein Problem. Vor allem mit dem großen Größen hat man so super geile Kites um bei wenig Wind im Flachwasser ohne Probleme seine Freestyletricks zu üben.
Aber nun zum wichtigen: Wie springt der Schirm?
Wir starten mit dem Hooked In Sprüngen und dafür gibt es nur ein Wort: WOW! Selten haben wir einen Schirm erlebt, welcher einen so dermaßen rausschießt. Für die richtige Ankanttechnik heißt es hier möglichst viel Speed, ganz kurz abfallen und so hart wie es geht auf die Kante stellen. Der Schirm reißt einen dann förmlich aus dem Wasser und schießt einen in ungeahnte Höhen. Die Hangtime ist dabei ordentlich. Schön zu wissen ist, dass der Kite einen nicht direkt wie ältere C- Kites aus dem Himmel stürzen lässt, sondern immer noch genug Zeit bietet um vernünftig weich zu landen. Bei größeren Höhen ist es aber definitiv ratsam zu wissen wie man mit Landeloops vernünftig landet. Selbst bei den krassesten Stürmen knickt an der Kappe nichts und der Schirm liefert einfach.
Loops sind dementsprechend auch der Wahnsinn. Der FS dreht sauber durch, liefert ordentlich Lee Versatz und fängt einen immer wieder auf. Der Punch ist natürlich groß, man sollte sich also langsam heran tasten um nicht überrascht zu werden. Dafür hat man nach der Session auf jeden Fall ein riesen grinsen im Gesicht das man sich getraut hat. Es gibt kaum einen größeren Adrenalinstoß als bei einem Kiteloop richtig nach vorne geworfen zu werden.

Unhooked liefert der Schirm natürlich auch wie erwartet sehr gute Leistungen ab. Der Pop und der Slack sind wie es sich gehört reichlich. Deinen Freestyleambitionen sind also keine Grenzen gesetzt. Gut hierfür zu wissen ist, dass auch der Relaunch über eine Steuerlein zuverlässig funktioniert.

Fazit

Der Eleveight FS tut das was man von ihm erwartet - und noch mehr. Er vereint das kernige, grobe und bullige Verhalten von C-Kites und mischt es mit den Vorteilen moderner Hybrids was Wasserstart, Höhelaufen und Barkräfte anbelangt. Man findet in dem FS einen ausgereiften Freestylekite der auch im Jahr 2019 seine volle Daseinsberechtigung hat und durchaus auch von Anfängern mit Freestyleambitionen geflogen werden kann.

Lieferumfang

- Eleveight FS - Eleveight Bag - Manual - Repair Kit

ELEVEIGHT FS VIDEO

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