Kostenloser Versand ab € 50,- Bestellwert
Tägliche Bestellabwicklung
30 Tage Geld-Zurück-Garantie
Hotline 0471/98199250

Der aller erste Foil Wing

Slingshot-Slingwing-2011

Die ersten Versuche

Als ich das Bild (oben) zum ersten mal gesehen habe musste ich etwas schmunzeln – Tatsächlich handelt es sich um den aller ersten Foil Wing Flügel. Der Fahrer auf den beiden Fotos ist der Entwickler selbst: Der legendäre Slingshot Kitedesigner Tony Logosz. Er war vor nun fast 10 Jahren der erste mit der Idee mit einem Foil Wing und einem SUP Board aufs Wasser zu gehen. Da man auf dem SUP Board zwar erste Übungen mit dem Wing machen und ins Fahren kommen kann, allerdings nicht wirklich „Upwind“ bleibt hat Tony in dem Sport (damals) noch keine große Zukunft gesehen. Der Siegeszug der Foils in den letzten Jahren hat das Ganze geändert. Was Tony Logosz 2015 zum ersten Mal mit einem Windsurf Board mit Foil gemacht hat ist nun seit einem guten Jahr zu einer neuen Sportart geworden. Und die Beliebtheit nimmt immer weiter zu.

Das schöne an dem neuen Trend: Die Produkte sind noch so neu, dass zwischen verschiedenen Wings der Marken riesige Unterschiede zu erkennen sind. Jeder Wing hat etwas andere Eigenschaften und seine ganz individuellen Vor- und Nachteile. Ich selbst habe letzte Woche begonnen mit dem neuen Slingshot Slingwing in 4,2M zu üben und bin auch schon die ersten Meter auf dem Board gestanden. Deshalb teile ich hier gerne meine persönlichen Erfahrungen mit euch.

Wie funktioniert eigentlich die Steuerung?

Kites werden mit Kitebars gesteuert. Windsurfer haben einen Boom für die Steuerung. Und Wing Foiler? Da sind sich die verschiedenen Marken noch nicht so ganz einig. Slingshot hat sich hier etwas ganz neues ausgedacht: Ein Griffsystem, bestehend aus einem Y-Boom und drei Loops. Das stabile Konstrukt ermöglicht das Greifen aus verschiedenen Winkeln, je nachdem wo sich der Wing gerade befindet. Der klare Vorteil gegenüber dem einem Boom: Hier wird am Gewicht gespart, die Verletzungsgefahr ist geringer sowie auch die Gepäckgröße. Die Steuerung haben wir erst bei etwa 10 Knoten entspannt auf dem Skateboard geübt. Ich selbst fand die Handhabung mit dem Griffsystem überraschend intuitiv und schnell erlernbar. Nachdem ich etwas Gefühl dafür entwickelt habe ging es natürlich sofort weiter aufs Wasser!


Slingwing-V-1

Besonderheiten des Slingshot Slingwings

Auch beim Slingwing bleibt der Hersteller sich selbst treu: Slingshot hat nicht immer die leichtesten Produkte aber definitiv die stabilsten. Durch eine zusätzliche Vernähung des Tuchs mit der Mittelstrut hat der Wing mehr Profilstabilität als Marktbegleiter. Plastikverstärkungen entlang der Leading Edge schützen den Wing besonders bei der Benutzung auf dem Skateboard – der harte Asphalt ist natürlich trotzdem nicht gesund für den Flügel, so hält aber aber definitiv etwas länger. Ein interessanter Zusatz: Die aufblasbare Trailing Edge. So hat das Tuch einen richtigen Rahmen. Die zusätzliche Stabilität hilft bei starkem, böhigem Wind und etwas schwereren Fahrern: Da der Wing seine Form auch bei viel Druck nicht verändert kann man weiterhin kontrolliert Starten und Fahren. Ähnlich wie auch Duotone hat Slingshot ein Fenster im Tuch verarbeitet, sodass man auch durch den Wing hindurch sehen kann. Das mag zwar einige Vorteile bieten doch auch ein Nachteil ist damit verbunden: Beim Packen muss man den Wing etwas vorsichtiger zusammenrollen und das Fenster nicht falten, da es auf jeden Fall eine mögliche Schwachstelle sein könnte und die Gefahr besteht den Flügel zu beschädigen.

Slingwing-Griffsystem-Test

Das erste Mal auf dem Wasser

Bei den ersten Versuchen im Wasser bleibt natürlich nicht viel Zeit über die Form und Stabilität des Wings nachzudenken, da man gleichzeitig die Balance auf dem Board finden muss. Das voluminöse SUP Board hilft zwar, ist aber auch sehr träge. Wenn die Balance einmal verloren ist, ist sie nur schwer wieder zu finden. Dank den Vorübungen auf dem Skateboard konnte ich mich allerdings voll auf meine Füße konzentrieren und schon beim dritten Versuch die ersten Meter auf dem Board stehen. Von Boardgefühl ist hier aber noch lange nicht die Rede. Vorerfahrungen im Windsurfen, Kitesurfen und auch Kitefoilen hilft aber auf jeden Fall. Da der Wind mich mit 25 Knoten sehr schnell downwind befördert hatte und nach der Kitesession davor sowieso nicht mehr viel Energie übrig war ist der erste Foil Wing Tag nach den ersten fünf Versuchen zwar schon vorbei doch die Lust auf Mehr ist definitiv geweckt!

Bitte gebe die Zahlenfolge in das nachfolgende Textfeld ein

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.

Ich habe die Datenschutzbestimmungen zur Kenntnis genommen.
Passende Artikel
Rückruf vereinbaren
Die von Ihnen übermittelten Informationen werden gemäß unserer Datenschutzerklärung gespeichert um Ihre Kontaktanfrage zu bearbeiten.
Rückruf vereinbaren
Rückruf erfolgreich angefordert.
Formular konnte nicht verarbeitet werden.