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Core Nexus 2 Test

Was sollen wir großartig sagen? Unser meistgenutzter, als auch meistverkaufter Kite geht in die zweite Runde. Und in was für eine! Aber mal ganz von vorne. Der Nexus hat seit Release den damaligen Allrounder Free abgelöst. Als Crossover zwischen Welle und Freestyle sollte eine möglichst große Range an Fahrern abgeholt werden ohne Ein- & Aufsteiger zu überfordern. Mit einem großen Knall ist der Nexus dann in den Markt eingeschlagen und hat nicht nur uns überzeugt. Mit der Präzision und Gutmütigkeit, gepaart mit genug Leistung für jeden Unsinn war und ist der Nexus unsere erste Wahl für alle riskanten, gefährlichen und neuen Bedingungen. Ein Schirm auf den man sich einfach in jeder Situation und zu jeder Zeit verlassen kann. Da wir allerdings kaum etwas zu meckern hatten waren wir unglaublich gespannt auf den Release des Nexus 2. Was sich jetzt alles geändert hat und ein erster Eindruck vom Wasser – all das in dem Core Nexus 2 Test.

Hardfacts, Qualität & Verarbeitung

Was hat sich also alles geändert?
Die Größen schon mal nicht. Weiterhin ist der Nexus in den Größen zwischen 4qm und 17qm erhältlich. Dabei müsst ihr zwischen 1169€ und 1999€ auf den Tisch legen. Damit ist der Nexus 2 im Vergleich zum Vorgänger gut 50€ teurer geworden – dafür gibt es allerdings eine ganze Reihe an neuen Features. Den Anfang macht dabei das neue Dacron Material. Wie schon beim X-Light kommt nun auch am Nexus 2 das ExoTex Material zum Einsatz. Ein deutlich leichteres und steiferes Dacron. Zusätzlich zur Verarbeitung an der Fronttube wurden hier auch die Struts aus dem ExoTex Light gefertigt. Insgesamt ist so der Schirm leichter und stabiler geworden. Das Flugtuch besteht übrigens weiterhin aus dem Triple Ripstop, welches man von Core bereits seit gut 2 Jahren kennt. Allerdings hat sich auch hier etwas getan. Die Tuchwölbung und Spannung wurden deutlich verändert. So sitzt der höchste Punkt der Tuchwölbung hinter der Fronttube nun ein Stück weiter hinten und höher. Dies sorgt genau wie bei einem Flugzeugflügel für mehr Auftrieb und beim Kiten somit mehr Drift. Somit sollten sich hier alle Foil- und Wavefreunde freuen können. Hier kommen auch noch die breiter gewordenen Tips zum Einsatz. Durch die so mehr gewonnene Tipfläche wurde zum einen die Direktheit deutlich verbessert und zusätzlich das Ansprechverhalten, die Dynamik, wenn man so will, nach oben geschraubt. Auch soll so der Rückwärtsstart bei wenig Wind auf dem Foil noch besser funktionieren. Aber genug von der Theorie, wie verhält sich der Kite auf dem Wasser?

Auf dem Wasser / Was ist neu?

In den letzten Wochen konnten wir nun so ziemlich alle Größen zwischen 5qm und 15qm testen. Dabei waren Freestylesessions mit dem 10er, Wavesessions mit dem 5er und Oldschoolsessions mit dem 15er. Was uns allerdings immer direkt aufgefallen ist: Man hängt an einem Nexus. Zum Glück haben die Neuerungen nicht dazu geführt, dass die komplette Charakteristik des Kites verändert wurde. Nach wie vor ist der Nexus ein extrem gutmütiger und schneller Dreistrutter mit einer explosiven Kraftentfaltung, so man denn will. Auch die Balance des Kites auf den Front- und Backlines ist nach wie vor unglaublich angenehm und gut. Tatsächlich auffällig ist, dass das Lenkverhalten doch ein wenig sportlicher und vor allem direkter geworden ist. Nicht unangenehm schnell, sondern deutlich berechenbarer und präziser. In dem Zusammenhang sind Loops nun noch sicherer und radikaler zu springen. Aber auch in der Welle hat sich das ganze deutlich bemerkbar gemacht. Das Einlenken vor dem Bottom- als auch Topturn funktioniert jetzt noch besser. Gerade in den schnellen, chaotischen Ostseewellen ein großer Vorteil. Wo wir gerade dabei sind, erwischt man den richtigen Zeitpunkt dann doch einmal nicht, so hilft das wirklich deutlich verbesserte Driftverhalten extrem und holt euch den Schirm direkt wieder nach vorne. Wir freuen uns schon auf den ersten „down the line“ Tag. Beim Relaunch fallen die Neuerungen bis jetzt allerdings noch nicht so stark ins Gewicht wie gedacht. Hier ist allerdings auch zu erwähnen, dass wir auch mit dem Nexus 1 nie Probleme hatten, weder in der Welle noch auf dem Foil.

Fazit

Evolution statt Revolution ist hier das Stichwort. Einen Schirm zu verbessern, bei dem kaum jemand etwas auszusetzen hatte, ist schon eine Kunst für sich. Das ganze so hinzukriegen, dass man denkt man könnte nicht mehr ohne – das ist unglaublich. Für uns ist ganz klar das Drehverhalten die größte und beste Neuerung beim Nexus 2 Test und zeigt weiterhin auf in welche Richtung es bei den Allroundern gehen wird. Knackige, schnelle Dreistrutter mit einem MediumAR und möglichst einfach abrufbarer Leistung.
Alle Eigenschaften, die in diesem Test nun nicht explizit erwähnt worden sind, haben sich kaum bis gar nicht zum Vorgänger verändert. So sind das Low- und Highend, das Höhelaufen und die Sprungeigenschaften nach wie vor einfach „nexuslike“. Wir haben ihn lieben gelernt und werden so auch weiterhin extrem viel Spaß mit diesem Schirm haben!
Wer testen will oder weitere Infos braucht: Schreibt und eine E-Mail oder ruft einfach kurz durch, wir sind gerne für euch da!

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