KITELEXIKON A-B-C

A

ABLANDIGER WIND
Siehe Offshore


ABSTRÖMKANTE/ABRISSKANTE/TRAILING EDGE
Kompakt:
Hintere Kante des Tuches.

Lang:
Die Abströmkante ist die Kante, über die der Wind das Kite verlässt bzw. zuletzt berührt. Folgerichtig ist sie am Ende des Tuches. Kitehersteller wie z.B. Core verstärken bewusst diese Hinterkante / Abströmkante

- durch zusätzliches Material
- und / oder Umklappen des Materials
- sowie der Verwendung zusätzlicher Nähte

Das ist erforderlich, um die Dehnung des Tuchs zu vermeiden und um die Flugeigenschaften zu verbessern.

core_kite_abstroemkante_anstroemkante_kite_buddy_shop_kiteshop.JPG


AIRTIME/HANGTIME
Kompakt:
Dauer der Flugphase

Lang:
Die Sportart Kitesurfen ermöglicht es, mit einer bestimmten Technik während des Surfens  abzuspringen und somit den Wolken etwas näher zu kommen. Anfangs sind es nur 1 - 2 Meter, aber mit zunehmender Geschwindigkeit und Verbesserung der Technik, sind schnell Höhen mit entsprechender Flugdauer erreicht, bei denen der Kiter die ersten Tricks ausprobieren kann.


ANKNÜPFPUNKTE
Kompakt:
Verbindung zwischen den Leinen der Bar und dem Kite.

Lang:
Es gibt immer zwei Leinen mit Schlaufen, zwei Leinen mit Knoten sowie das passende Gegenstück an dem Kite. Um Verwechselungen zu vermeiden, haben die Flugleinen (Frontlines) und die Steuerleinen (Backlines) immer ein gegensätzliches System, das dient dazu, dass man nicht aus Versehen die falschen Leinen am Kite verknüpft. Darüber hinaus werden die passenden Anknüpfungen noch durch gleiche Farbcodes gekennzeichnet.

core_sensor_bar_leinen_anknuepfen_Kite_buddy_Kiteshop.JPG


AUFLANDIGER WIND
Siehe Onshore


 

 

B

BACK TO BLIND
Tricks sind schwer zu beschreiben. Besser euch zeigt Ben Beholz, wie es richtig geht. In der Folge 5 "Wie soll ich tun?", könnt ihr den "Back to Blind" erlernen. Dieser Sprung ist sehr einfach mit diversen Grabs zu verbinden. Nach dem "Back to Blind" folgt der KGB, einer der wahrscheinlich bekanntesten Wakestyle Moves. Mehr Videos von "Wie soll ich tun?" findet ihr hier.


(KITE)BAR
Kompakt:
Die Kite Bar ist die Kommandozentrale des Kitesurfers, mit der das Kite gesteuert wird.

Lang:
An dieser Stelle möchten wir die Core Sensor Bar mit ihren Einzelteilen aufführen.

Core_Kites_Sensor_Bar_Einzelteile_Kite_Buddy_Shoop_Kiteshop.JPG

  1. Connector-Leinen / Connector Lines
  2. Steuerleinen / Steering Lines
  3. Front-Leinen / Front Lines
  4. Y-Pulley
  5. Power-Leine / Power Line
  6. Virtuelle 5te Leine / Virtual 5th Line
  7. Vorleinen / Leader Lines
  8. Depower-Leine / Depower Line
  9. Sensor Adjuster
  10. Adjuster Grip
  11. Adjuster Cover
  12. Vorleinen-Justierleine/Leader Adjustment Line
  13. Schwimmer / Floater
  14. Sensor Auslösesystem / Sensor Release
  15. Chickenstick
  16. Sensor Control Bar
  17. Sensor Stopper (optional)
  18. Sensor Short Leash
  19. Sensor Pro Leash (optional)

BEAUFORT
Kompakt:
Einteilung der Windstärke anhand optischer Eindrücke, sie geht von Stärke 0 (Windstille) bis Stärke 12 (Orkan)

Lang:
An dieser Stelle wird die Windtabelle im Detail aufgeführt.

Windstärke wird auch angegeben in:
Beaufort (bft)
Knoten (kn)
km/h
m/s


BIDI
Kompakt:
Ein Bidi ist ein Kiteboard, mit dem in beide Richtungen (Bi-Directional) gefahren werden kann.

Lang:
Bei Kiteboards / Boards gibt es genauso wie es verschiedene Kites gibt, auch unterschiedliche Größen und Arten von Boards. Diese lassen sich häufig mit dem passenden Kite sinnvoll kombinieren z.B. Leichtwind Kite und Leichtwind Board.

Weitere Arten von Kiteboards sind:
- Directional – Kiteboard
- Twintip – Kiteboard
- Race - Kiteboard

Kiteboards können je nach Typ mit diversen Arten von Bindungen zum Kitesurfen benutzt werden.
Man unterscheidet zwischen fester Bindung bzw. Wakestyle Bindung, Kitebindung (Pads), keine Bindung (häufig bei Directional/Waveboards möglich).


BLADDER AM KITE
Kompakt:
Der Schlauch im Inneren des Kites, der durch den Strut umhüllt wird.

Lang:
Im Inneren des Kites befindet sich ein hauchdünner Schlauch, häufig aus Latex - Material. Dieser Schlauch ist von seiner Funktion und Eigenschaft ähnlich dem Fahrradschlauch. Der Bladder ist im eingebauten Zustand nicht sichtbar. Er ist sehr empfindlich, gibt wenig Widerstand gegen Verformung und muss unbedingt gegen äußere Einflüsse geschützt werden (wie der Fahrradschlauch durch den Reifen geschützt wird). Dieser Schutz wird durch den Strut gewährleistet.


BLIND JUDGE
Tricks zu beschreiben ist schwer, besser euch zeigt Ben Beholz in eine Video, wie man es richtig macht. In der Folge 4 von "Wie soll ich tun" könnt ihr den Blind Judge erlernen. Der Blind Judge ist einer der einfachsten Airpass Sprünge dem Raley to Blind sehr ähnlich, und schnell zu erlernen. Auf den Blind Judge folgt der Blind Judge 3. Mehr Videos von "Wie soll ich tun" findet ihr hier.


BODDY DRAG
Kompakt:
Kiter lässt sich ohne Kiteboard mit dem Körper (Body) vom Kite durch das Wasser ziehen.

Lang:
Kann als das Kiteerlebnis ohne Board bezeichnet werden. In der Regel wird der Bodydrag bei Kiteschulen geschult, bevor der Kiteschüler aufs Brett darf. Beim Bodydrag lässt sich der Kiter auf dem Bauch (ohne Kite Board) durch das Wasser ziehen. In Kombination mit einer bestimmten Technik kann man sich sogar schräg gegen den Wind (Luv) ziehen lassen, das kann von großem Vorteil sein, wenn man sein Kiteboard in einem tiefen Gewässer verloren hat.

Ablauf:
Der Kiter positioniert zunächst sein Kite auf 12 Uhr also im Zenit. Jetzt kniet er sich (im Stehrevier). Der Kite wird jetzt langsam auf 11 positioniert. Jetzt reißt der Kiter die Bar schnell nach rechts und lehnt sich nach vorne und streckt dabei gleichzeitig die Beine. Der Kite macht einen schnellen u. kraftvollen Sturzflug Richtung Wasser. Auf den Kiter wirken jetzt starke Zugkräfte. Jetzt wird die Bar schnell in die andere Richtung gelenkt. Um die Gleitgeschwindigkeit zu halten, ist die Bar jetzt abwechselnd nach links und rechts einzuschlagen.

Zum Beenden des Bodydrags ist der Kite wieder auf 12 Uhr (Zenit) zu positionieren.


BOARD LEASH
Kompakt:
Verbindung zwischen Board und Kiter durch eine flexible Leine

Lang:
Es gibt auf dem Kitemarkt zwei gängige Methoden, um zu verhindern, dass man das Kite im Wasser verliert. Diese sind die Board Leash mit einen flexiblen Seil und die Roll Leash, dessen Seil sich beim Stürzen ausrollt. Beide Leash Arten werden am Kitetrapez und Board befestigt. Bei der einfachen Boardleash besteht die Gefahr, dass sich die flexible Leine (Leash) stark spannt und dann das Kiteboard mit seinen scharfen Kanten und Finnen Richtung des Kiters gefletscht wird.

Aus diesem Grund muss bei der Verwendung einer Kiteboard Leash immer ein Helm aufgesetzt werden.


BOARD BAG
Kompakt:
Tasche für das Kiteboard

Lang:
Das Kiteboard Bag ist eine Tasche, um das Kiteboard beim Transport oder Lagern vor Beschädigungen wie abbrechen der Finnen, Kratzer, Riefen etc. zu schützen. Besonders beim Transport kann es zu Beschädigungen des Boards kommen. Der Griff oder der Tragegurt sorgen beim Transportieren des Board für besonderen Tragekomfort, schließlich trägt man ja nicht nur das Board zum Strand. Board Bags gibt es in verschiedenen Größen, Formen und Extras wie z. B. Rollen oder ein trennbares Innenleben.

Tipp:
Bei vielen einfachen Kiteboardtaschen empfiehlt es sich, diese (ohne Aufpreis) in einer etwas längeren Variante zu kaufen als das Board tatsächlich ist. Wenn nämlich die Länge nicht erforderlich ist so spannt die Tasche beim Verschließen nicht so stark. Das kann man nutzen, um zusätzliche Sachen in der Tasche wie Neoprenanzug, Neoprenhaube, Beanie, Neoprenhandschuhe, Handtuch oder die Sensor Bar  zu verstauen. Damit die Bar nicht das schöne Kiteboard zerkratzt,- einfach in ein Handtuch einwickeln.


BOARD WANDHALTERUNG - SELBER BAUEN?
Jeder Boarder muss sein Board sicher und ordentlich aufbewahren. Das ist unabhängig davon, ob du Snowboard, Kiteboard oder Wakeboard fährst.

Aber lohnt es sich denn überhaupt einen Board Wandhalter selber zu bauen?

Angefangen von der Planung und der Suche nach dem geeigneten Material vergehen locker ein paar Stunden. Wenn die Materialauswahl gefallen ist (meistens werden selbstgebaut Board Halter aus Holz gebaut) dann geht es los in den Baumarkt. Für das Holz inkl. Befestigungsmaterial zahlst du ca. 15€.

Jetzt geht das Bauen los. Neben dem Zuschneiden und dem Formen geht noch ordentlich Zeit für das Finish - sprich schleifen der Oberfläche/Kanten drauf. Rechnen wir hier mal 2 Stunden inkl. Bierchen zwischendurch und ohne irgendwelche Unfälle.

Unter der Voraussetzung, dass der erste Entwurf funktioniert, hast du jetzt eine selbstgebaut Board Wandbefestigung.

Ergebnis
Zeit: 6,5 Stunden (wenn der erste Entwurf gut geworden ist und dir auch gefällt)
Kosten: ca. 15€

Addieren wir nun einen Stundenlohn von 7€ (du bist ja schließlich kein Meister) zu der Rechnung, so sieht das Ergebnis schon anders aus:

6,5 Stunden a 7€ + 15€ Material = 60,50€ kostet dich dein Board, wenn es beim ersten Mal funktioniert!

Wenn du dich dann mal umschaust, was eine hochwertige Wandhalterung aus Acrylglas kostet bspw. die original BOARD DUDE Halterung mit nur einem Schlitz (also für ein Board), so zahlst du nur 29,90€!
Möchtest du hingegen zwei Boards sicher aufbewahren, so gibt es für nur 39,90€ den REAL DUDE mit zwei Schlitzen!

Na noch Lust in den Baumarkt zu fahren oder möchtest du doch lieber eine Board Wandbefestigung bequem bestellen? Dann schau dich gerne bei uns im Webshop um. Wir haben bestimmt auch für dich die passende Wandhalterung parat.

Snowboard_Wandhalterung_selber_bauen_board_holz

 


 

 

C

CHICKENLOOP
Kurz:
Schlaufe an der Bar zum Einhaken am Trapez.

Lang:
Der Chickenloop ist ein flexibler Ring, der sich an der Bar befindet. Er wird am Trapezhaken eingehakt und dient dazu, das Kite über die Bar mit dem Kiter zu verbinden. Das bedeutet, dass die Kraft des Kites nicht mehr auf die Arme des Kitesurfers wirkt, sondern auf seinen Körper. Fortgeschrittene Kiter, die häufig Unhooked Kiten (also ausgehakt), verwenden manchmal einen besonders großen Chickenloop (core Pro Loop). Dieser hat den Vorteil, dass er schnell und leicht nach z. B. einem Sprung wieder eingehakt werden kann. Der Chickenloop wird zusätzlich durch den Chickenstick gesichert und vermeidet, dass sich der Chickenloop versehentlich vom Trapezhaken löst.

Core_Kite_Sensor_Bar_Chickenloop_Kite_Buddy_Kiteshop.JPG


CHICKENSTICK
Kurz:
Flexibler Stift der verhindert, dass der Chickenloop aus dem Trapezhaken rutscht.

Lang:
Der Chickenstick oder auch Chickendick genannt, ist ein stoff- oder kunststoffummantelter Stift, der ein Teil der Bar ist, und sich direkt am Chickenloop befindet. Er dient dazu, dass sich der Chickenloop nicht ungewollt vom Trapezhaken löst. Dazu wird der Stick durch den Trapez Haken und vor den Chickenloop geführt.

Core_Sensor_Bar_Chickenstrick_Kite_Buddy_Kiteshop_2.JPG


 

A ABLANDIGER WIND Siehe Offshore ABSTRÖMKANTE/ABRISSKANTE/TRAILING EDGE Kompakt: Hintere Kante des Tuches. Lang: Die Abströmkante ist die Kante, über die der Wind das... mehr erfahren »
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KITELEXIKON A-B-C

A

ABLANDIGER WIND
Siehe Offshore


ABSTRÖMKANTE/ABRISSKANTE/TRAILING EDGE
Kompakt:
Hintere Kante des Tuches.

Lang:
Die Abströmkante ist die Kante, über die der Wind das Kite verlässt bzw. zuletzt berührt. Folgerichtig ist sie am Ende des Tuches. Kitehersteller wie z.B. Core verstärken bewusst diese Hinterkante / Abströmkante

- durch zusätzliches Material
- und / oder Umklappen des Materials
- sowie der Verwendung zusätzlicher Nähte

Das ist erforderlich, um die Dehnung des Tuchs zu vermeiden und um die Flugeigenschaften zu verbessern.

core_kite_abstroemkante_anstroemkante_kite_buddy_shop_kiteshop.JPG


AIRTIME/HANGTIME
Kompakt:
Dauer der Flugphase

Lang:
Die Sportart Kitesurfen ermöglicht es, mit einer bestimmten Technik während des Surfens  abzuspringen und somit den Wolken etwas näher zu kommen. Anfangs sind es nur 1 - 2 Meter, aber mit zunehmender Geschwindigkeit und Verbesserung der Technik, sind schnell Höhen mit entsprechender Flugdauer erreicht, bei denen der Kiter die ersten Tricks ausprobieren kann.


ANKNÜPFPUNKTE
Kompakt:
Verbindung zwischen den Leinen der Bar und dem Kite.

Lang:
Es gibt immer zwei Leinen mit Schlaufen, zwei Leinen mit Knoten sowie das passende Gegenstück an dem Kite. Um Verwechselungen zu vermeiden, haben die Flugleinen (Frontlines) und die Steuerleinen (Backlines) immer ein gegensätzliches System, das dient dazu, dass man nicht aus Versehen die falschen Leinen am Kite verknüpft. Darüber hinaus werden die passenden Anknüpfungen noch durch gleiche Farbcodes gekennzeichnet.

core_sensor_bar_leinen_anknuepfen_Kite_buddy_Kiteshop.JPG


AUFLANDIGER WIND
Siehe Onshore


 

 

B

BACK TO BLIND
Tricks sind schwer zu beschreiben. Besser euch zeigt Ben Beholz, wie es richtig geht. In der Folge 5 "Wie soll ich tun?", könnt ihr den "Back to Blind" erlernen. Dieser Sprung ist sehr einfach mit diversen Grabs zu verbinden. Nach dem "Back to Blind" folgt der KGB, einer der wahrscheinlich bekanntesten Wakestyle Moves. Mehr Videos von "Wie soll ich tun?" findet ihr hier.


(KITE)BAR
Kompakt:
Die Kite Bar ist die Kommandozentrale des Kitesurfers, mit der das Kite gesteuert wird.

Lang:
An dieser Stelle möchten wir die Core Sensor Bar mit ihren Einzelteilen aufführen.

Core_Kites_Sensor_Bar_Einzelteile_Kite_Buddy_Shoop_Kiteshop.JPG

  1. Connector-Leinen / Connector Lines
  2. Steuerleinen / Steering Lines
  3. Front-Leinen / Front Lines
  4. Y-Pulley
  5. Power-Leine / Power Line
  6. Virtuelle 5te Leine / Virtual 5th Line
  7. Vorleinen / Leader Lines
  8. Depower-Leine / Depower Line
  9. Sensor Adjuster
  10. Adjuster Grip
  11. Adjuster Cover
  12. Vorleinen-Justierleine/Leader Adjustment Line
  13. Schwimmer / Floater
  14. Sensor Auslösesystem / Sensor Release
  15. Chickenstick
  16. Sensor Control Bar
  17. Sensor Stopper (optional)
  18. Sensor Short Leash
  19. Sensor Pro Leash (optional)

BEAUFORT
Kompakt:
Einteilung der Windstärke anhand optischer Eindrücke, sie geht von Stärke 0 (Windstille) bis Stärke 12 (Orkan)

Lang:
An dieser Stelle wird die Windtabelle im Detail aufgeführt.

Windstärke wird auch angegeben in:
Beaufort (bft)
Knoten (kn)
km/h
m/s


BIDI
Kompakt:
Ein Bidi ist ein Kiteboard, mit dem in beide Richtungen (Bi-Directional) gefahren werden kann.

Lang:
Bei Kiteboards / Boards gibt es genauso wie es verschiedene Kites gibt, auch unterschiedliche Größen und Arten von Boards. Diese lassen sich häufig mit dem passenden Kite sinnvoll kombinieren z.B. Leichtwind Kite und Leichtwind Board.

Weitere Arten von Kiteboards sind:
- Directional – Kiteboard
- Twintip – Kiteboard
- Race - Kiteboard

Kiteboards können je nach Typ mit diversen Arten von Bindungen zum Kitesurfen benutzt werden.
Man unterscheidet zwischen fester Bindung bzw. Wakestyle Bindung, Kitebindung (Pads), keine Bindung (häufig bei Directional/Waveboards möglich).


BLADDER AM KITE
Kompakt:
Der Schlauch im Inneren des Kites, der durch den Strut umhüllt wird.

Lang:
Im Inneren des Kites befindet sich ein hauchdünner Schlauch, häufig aus Latex - Material. Dieser Schlauch ist von seiner Funktion und Eigenschaft ähnlich dem Fahrradschlauch. Der Bladder ist im eingebauten Zustand nicht sichtbar. Er ist sehr empfindlich, gibt wenig Widerstand gegen Verformung und muss unbedingt gegen äußere Einflüsse geschützt werden (wie der Fahrradschlauch durch den Reifen geschützt wird). Dieser Schutz wird durch den Strut gewährleistet.


BLIND JUDGE
Tricks zu beschreiben ist schwer, besser euch zeigt Ben Beholz in eine Video, wie man es richtig macht. In der Folge 4 von "Wie soll ich tun" könnt ihr den Blind Judge erlernen. Der Blind Judge ist einer der einfachsten Airpass Sprünge dem Raley to Blind sehr ähnlich, und schnell zu erlernen. Auf den Blind Judge folgt der Blind Judge 3. Mehr Videos von "Wie soll ich tun" findet ihr hier.


BODDY DRAG
Kompakt:
Kiter lässt sich ohne Kiteboard mit dem Körper (Body) vom Kite durch das Wasser ziehen.

Lang:
Kann als das Kiteerlebnis ohne Board bezeichnet werden. In der Regel wird der Bodydrag bei Kiteschulen geschult, bevor der Kiteschüler aufs Brett darf. Beim Bodydrag lässt sich der Kiter auf dem Bauch (ohne Kite Board) durch das Wasser ziehen. In Kombination mit einer bestimmten Technik kann man sich sogar schräg gegen den Wind (Luv) ziehen lassen, das kann von großem Vorteil sein, wenn man sein Kiteboard in einem tiefen Gewässer verloren hat.

Ablauf:
Der Kiter positioniert zunächst sein Kite auf 12 Uhr also im Zenit. Jetzt kniet er sich (im Stehrevier). Der Kite wird jetzt langsam auf 11 positioniert. Jetzt reißt der Kiter die Bar schnell nach rechts und lehnt sich nach vorne und streckt dabei gleichzeitig die Beine. Der Kite macht einen schnellen u. kraftvollen Sturzflug Richtung Wasser. Auf den Kiter wirken jetzt starke Zugkräfte. Jetzt wird die Bar schnell in die andere Richtung gelenkt. Um die Gleitgeschwindigkeit zu halten, ist die Bar jetzt abwechselnd nach links und rechts einzuschlagen.

Zum Beenden des Bodydrags ist der Kite wieder auf 12 Uhr (Zenit) zu positionieren.


BOARD LEASH
Kompakt:
Verbindung zwischen Board und Kiter durch eine flexible Leine

Lang:
Es gibt auf dem Kitemarkt zwei gängige Methoden, um zu verhindern, dass man das Kite im Wasser verliert. Diese sind die Board Leash mit einen flexiblen Seil und die Roll Leash, dessen Seil sich beim Stürzen ausrollt. Beide Leash Arten werden am Kitetrapez und Board befestigt. Bei der einfachen Boardleash besteht die Gefahr, dass sich die flexible Leine (Leash) stark spannt und dann das Kiteboard mit seinen scharfen Kanten und Finnen Richtung des Kiters gefletscht wird.

Aus diesem Grund muss bei der Verwendung einer Kiteboard Leash immer ein Helm aufgesetzt werden.


BOARD BAG
Kompakt:
Tasche für das Kiteboard

Lang:
Das Kiteboard Bag ist eine Tasche, um das Kiteboard beim Transport oder Lagern vor Beschädigungen wie abbrechen der Finnen, Kratzer, Riefen etc. zu schützen. Besonders beim Transport kann es zu Beschädigungen des Boards kommen. Der Griff oder der Tragegurt sorgen beim Transportieren des Board für besonderen Tragekomfort, schließlich trägt man ja nicht nur das Board zum Strand. Board Bags gibt es in verschiedenen Größen, Formen und Extras wie z. B. Rollen oder ein trennbares Innenleben.

Tipp:
Bei vielen einfachen Kiteboardtaschen empfiehlt es sich, diese (ohne Aufpreis) in einer etwas längeren Variante zu kaufen als das Board tatsächlich ist. Wenn nämlich die Länge nicht erforderlich ist so spannt die Tasche beim Verschließen nicht so stark. Das kann man nutzen, um zusätzliche Sachen in der Tasche wie Neoprenanzug, Neoprenhaube, Beanie, Neoprenhandschuhe, Handtuch oder die Sensor Bar  zu verstauen. Damit die Bar nicht das schöne Kiteboard zerkratzt,- einfach in ein Handtuch einwickeln.


BOARD WANDHALTERUNG - SELBER BAUEN?
Jeder Boarder muss sein Board sicher und ordentlich aufbewahren. Das ist unabhängig davon, ob du Snowboard, Kiteboard oder Wakeboard fährst.

Aber lohnt es sich denn überhaupt einen Board Wandhalter selber zu bauen?

Angefangen von der Planung und der Suche nach dem geeigneten Material vergehen locker ein paar Stunden. Wenn die Materialauswahl gefallen ist (meistens werden selbstgebaut Board Halter aus Holz gebaut) dann geht es los in den Baumarkt. Für das Holz inkl. Befestigungsmaterial zahlst du ca. 15€.

Jetzt geht das Bauen los. Neben dem Zuschneiden und dem Formen geht noch ordentlich Zeit für das Finish - sprich schleifen der Oberfläche/Kanten drauf. Rechnen wir hier mal 2 Stunden inkl. Bierchen zwischendurch und ohne irgendwelche Unfälle.

Unter der Voraussetzung, dass der erste Entwurf funktioniert, hast du jetzt eine selbstgebaut Board Wandbefestigung.

Ergebnis
Zeit: 6,5 Stunden (wenn der erste Entwurf gut geworden ist und dir auch gefällt)
Kosten: ca. 15€

Addieren wir nun einen Stundenlohn von 7€ (du bist ja schließlich kein Meister) zu der Rechnung, so sieht das Ergebnis schon anders aus:

6,5 Stunden a 7€ + 15€ Material = 60,50€ kostet dich dein Board, wenn es beim ersten Mal funktioniert!

Wenn du dich dann mal umschaust, was eine hochwertige Wandhalterung aus Acrylglas kostet bspw. die original BOARD DUDE Halterung mit nur einem Schlitz (also für ein Board), so zahlst du nur 29,90€!
Möchtest du hingegen zwei Boards sicher aufbewahren, so gibt es für nur 39,90€ den REAL DUDE mit zwei Schlitzen!

Na noch Lust in den Baumarkt zu fahren oder möchtest du doch lieber eine Board Wandbefestigung bequem bestellen? Dann schau dich gerne bei uns im Webshop um. Wir haben bestimmt auch für dich die passende Wandhalterung parat.

Snowboard_Wandhalterung_selber_bauen_board_holz

 


 

 

C

CHICKENLOOP
Kurz:
Schlaufe an der Bar zum Einhaken am Trapez.

Lang:
Der Chickenloop ist ein flexibler Ring, der sich an der Bar befindet. Er wird am Trapezhaken eingehakt und dient dazu, das Kite über die Bar mit dem Kiter zu verbinden. Das bedeutet, dass die Kraft des Kites nicht mehr auf die Arme des Kitesurfers wirkt, sondern auf seinen Körper. Fortgeschrittene Kiter, die häufig Unhooked Kiten (also ausgehakt), verwenden manchmal einen besonders großen Chickenloop (core Pro Loop). Dieser hat den Vorteil, dass er schnell und leicht nach z. B. einem Sprung wieder eingehakt werden kann. Der Chickenloop wird zusätzlich durch den Chickenstick gesichert und vermeidet, dass sich der Chickenloop versehentlich vom Trapezhaken löst.

Core_Kite_Sensor_Bar_Chickenloop_Kite_Buddy_Kiteshop.JPG


CHICKENSTICK
Kurz:
Flexibler Stift der verhindert, dass der Chickenloop aus dem Trapezhaken rutscht.

Lang:
Der Chickenstick oder auch Chickendick genannt, ist ein stoff- oder kunststoffummantelter Stift, der ein Teil der Bar ist, und sich direkt am Chickenloop befindet. Er dient dazu, dass sich der Chickenloop nicht ungewollt vom Trapezhaken löst. Dazu wird der Stick durch den Trapez Haken und vor den Chickenloop geführt.

Core_Sensor_Bar_Chickenstrick_Kite_Buddy_Kiteshop_2.JPG


 

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